Über Deutschland Bescheid
Woher die Angaben kommen, was geprüft wird – und was diese Seite ausdrücklich nicht tut.
Wer dahintersteht
Ein privates Projekt von Philipp Trinh aus Hamburg – keine Behörde, keine Kanzlei, kein Sozialverband. Verantwortlich für die Inhalte nach § 18 Abs. 2 MStV bin ebenfalls ich; die vollständige Anbieterkennzeichnung steht im Impressum. Die Schwesterseite mit den Musterschreiben ist Deutschlandvorlagen.
Zwei Dinge zur Einordnung: Hier schreibt keine Juristin und kein Sozialrechtler. Und die Texte dieser Seite entstehen mit Unterstützung von KI-Systemen – unter meiner Regie, und veröffentlicht wird nichts ohne meine Freigabe.
Es gibt hier keinen Upload
Das ist die wichtigste Aussage dieser Seite. Es wäre technisch möglich, Bescheide hochladen und von einem Modell erklären zu lassen – und genau das wurde gestrichen. Ein Bescheid enthält Namen, Anschrift, Einkommen, oft Gesundheitsangaben; das sind die empfindlichsten Daten, die jemand besitzt. Eine Seite, die sie nicht entgegennimmt, kann sie auch nicht verlieren.
Stattdessen erklärt die Seite den Bescheidtyp: Was steht typischerweise drin, was bedeuten die Sätze, wo stecken bekannte Fehler. Den Abgleich mit Ihrem Schreiben machen Sie selbst – und behalten es dabei in der Hand.
Woher Fristen und Beträge stammen
Aus dem Gesetzestext, im Volltext gelesen am 03.08.2026: die Widerspruchsfrist aus SGG und SGB X, Regelbedarf und Prüfpunkte aus dem SGB II und der Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung. Jede Angabe nennt ihre Fundstelle, 7 Quellen sind verlinkt.
Die Fristenrechnung ist der Teil, bei dem ein Fehler am teuersten wäre. Sie ist deshalb nicht nur geschrieben, sondern geprüft: ein Testlauf rechnet sie gegen fünf dokumentierte Grenzfälle – Monatsende ohne entsprechenden Tag, Fristende am Wochenende, Jahreswechsel. Weicht einer ab, scheitert die Prüfung.
Der häufigste Fehler in fremden Rechnern steckt gleich im ersten Schritt: § 37 Abs. 2 SGB X stellt auf den vierten Tag nach Aufgabe zur Post ab, nicht auf den dritten. Wer mit drei rechnet, nennt ein Fristende, das einen Tag zu früh liegt.
Was diese Seite nicht ist
Keine Rechtsberatung im Sinne des Rechtsdienstleistungsgesetzes. Die Seite sagt, was in einem Bescheid steht und welche Fehler bei einem Bescheidtyp häufig sind – nicht, ob Ihr Bescheid falsch ist oder ob ein Widerspruch Erfolg hätte. Das darf nur beurteilen, wer den Fall kennt und dazu befugt ist.
Beraten dürfen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte für Sozialrecht sowie die Sozialverbände im Rahmen ihrer Mitgliedschaft; kostenlos beraten die Verbraucherzentralen, und wer die Kosten nicht tragen kann, beantragt beim Amtsgericht Beratungshilfe.
Fehler gefunden?
Sozialrecht ändert sich häufig. Stimmt eine Angabe nicht mehr, schreiben Sie bitte an kontakt@deutschland-bescheid.de – am besten mit der Fundstelle. Ich sehe am Gesetzestext nach.
Stand: 2026